Alternativen zu Glyphosat

Alternativen zu Glyphosat

Wie bereits im letzten Blog berichtet, ist Glyphosat ein Problem, dass momentan heiß diskutiert wird; nicht zuletzt, weil Ende dieses Jahres die EU-Staaten entscheiden müssen, ob sie dieses weiterhin verwenden sollen. Doch was gibt es für Alternativen zu dem Pestizid?

Klassische mechanische Alternativen, wie jäten oder hacken sind zwar kosten- und zeitaufwändig, können aber im kleinen Rahmen sicher eine nachhaltige Alternative darstellen.

Eine noch nicht weit verbreitete Methode der Behandlung ist thermisch mit Wasserdampf, heißem Wasser oder Schaum. Hierbei werden die Zellen im ungewollten Unkraut durch den thermischen Schock zerstört und sterben so nach wenigen Tagen ab.

Ein weiterer Weg um Unkraut zu vermeiden ist anfällige Monokulturen durch Mischkulturen zu ersetzen. Mischbestände sind im Gegensatz zu Monokulturen robuster gegenüber Krankheiten und Schädlingen.

Alternative bio-chemische Herbizide sind Mittel, die auf den Menschen und die Natur weniger schädlich wirken, als chemische. Dafür gibt es aber einige Nachteile: Diese Mittel haben im Allgemeinen eine temperaturabhängige Wirkung und sind in den benötigten Mengen teuer. In Österreich sind derzeit zwei Mittel, Pelargonsäure und Essigsäure, im Einsatz.

Auf der chemischen Seite gibt es viele alternative Mittel, bei denen es aber wie beim Glyphosat unbekannt ist, inwiefern sie toxisch sind oder nicht.

Im Großen und Ganzen scheint es keine perfekte Lösung für das vorherrschende Problem zu geben. Trotzdem gibt es viele Indizien dafür, dass Glyphosat sehr schädlich und krebserregend ist. Unserer Meinung nach stellen diese Alternativen aber auf jeden Fall einen guten Weg dar, die generelle Verwendung von Glyphosat und anderen schädlichen Mitteln zu Gunsten von nachhaltigeren Methoden zu verringern.

Euer Kolibri

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