Autobahn-Enteisungsmittel verseuchen Flüsse und Bäche

Das war der Titel eines Artikels, der uns letztes Wochenende in der Kronen Zeitung besonders ins Auge gestochen ist.

Worum ging‘s denn überhaupt?
Erst vor kurzem wurde die Ostautobahn bei Fischamend auf 3 Fahrspuren erweitert. Die Salzfracht aus der Fahrbahn-Enteisung wird hierbei einfach in die Fischa geleitet. So bekam dieses Gewässer den gleichen Salzgehalt wie die Ostsee! Laut Experten ist das für Fische und andere Lebewesen im Wasser sehr sehr schädlich. 

Mittlerweile ist ein solches Entsorgen in Abwässer anscheinend gang und gäbe.

So viel zum Thema Umweltbewusstsein.

Außerdem hat uns dieser Artikel stark an unser großes Thema erinnert.
Nachdem wir diesen Artikel gelesen haben, dachten wir:

Umweltschäden, die von den Straßen kommen. 

Das ist doch ähnlich wie mit der Hochofenschlacke, die neuerdings unter der Straßenoberfläche verbaut werden darf. Von dort könnten doch die in der Hochofenschlacke enthaltenen Schwermetalle durch starkes Befahren der Straßen, genauso wie durch Regen, in Böden, Flüsse und Bäche gespült werden – ähnlich wie das Salz von der Straßenoberfläche in die Flüsse kommt.

Wir verstehen bis heute nicht, warum so Müll wie Hochofenschlacke in unseren Boden eingearbeitet werden darf. Weil es eine günstigere Art ist, den schwermetallhaltigen Müll so zu entsorgen? Weil es weniger aufwendig ist, genauso wie das Entsorgen der Fahrbahn-Enteisungsmittel?
Viele Fragen auf die wir gerne von Minister Rupprechter ehrliche Antworten hätten.

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