Glyphosat – das Gift in UNS

Glyphosat – das Gift in UNS

In den nächsten Tagen soll nun endgültig entschieden werden ob das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat in Europa weiterverwendet werden darf oder ob es nun verboten wird.

Für eine erneute Zulassung von Glyphosat erstellten die Hersteller Monsanto und andere Pestizid Hersteller einen Bericht, wonach Glyphosat nicht gesundheitsgefährdend ist.

Die WHO jedoch hat nach neuesten Erkenntnissen das Pflanzenschutzmittel Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Es wurden dazu etliche Untersuchungen durchgenommen, wobei herauskam, dass im Großteil der Patienten kleine Dosierungen von dem Gift bereits im Körper ist. Denn über Rückstände gelangt es ins Getreide, ins Brot und schließlich in unserem Körper.

In Europa werden Anbauflächen, vor allem im Frühling – vor dem Austrieb der Pflanzen damit behandelt. Vorteil? Es erspart Zeit und Kosten + die Böden erodieren weniger und bleiben fruchtbarer.

Das Pflanzenschutzmittel wurde Anfang der 1970er Jahre unter dem Markennamen Roundup eingeführt. Es gibt noch eine andere Methode zur „chemischen Pflege“ der Ernte, die Erntegutbehandlung – die ist in Österreich, laut Umweltminister Rupprechter längst verboten. Bei dieser Erntegutbehandlung wird Glyphosat kurz vor der Ernte direkt auf die Pflanzen gespritzt.

Manche Erntegutbehandlungen bzw. Spätanwendungen sind auch in Österreich erlaubt – nur wissen das die wenigsten. Diese Praxis und den enormen Verbrauch kann man mittlerweile in den steigenden Rückständen sehen: Glyphosat findet sich in Getreide, Brot, Bier und vielen anderen Produkten. So landet es letztlich auch im menschlichen Körper.

„Österreichs Landwirtschaft braucht gar kein Glyphosat.“ sagt BM Rupprechter und wir stimmten ihm darin zu.

Worin wir ihm auch zustimmen: Komme es zu einem EU-Nein zum Pflanzenschutzmittel, müsse auch sichergestellt werden, dass dies nicht durch Importe von fertig abgepackten bzw geernteten Lebensmittel (etwa aus den USA) trotzdem in den europäischen Markt komme, weil diese Pflanzenschutzmittel etwa in den USA im Soja-Anbau fast flächendeckend im Einsatz sei.

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