Millionenschwerer Staub

Millionenschwerer Staub

Im Zuge unserer Recherche zur Recycling Baustoff-Verordnung (RBV) sind wir in der Neuen Vorarlberger Tageszeitung über den Artikel „Millionenschwerer Staub“ gestoßen. Laut diesem forscht die VOEST nun an einem Verfahren in dem man wertvolle Schwermetalle in der Schlacke wieder zurückgewinnen kann.

 

Das finden wir großartig!!

 

Wir haben uns in einem Leserbrief an den Autor des Textes gewandt, da es uns aber von Seiten der voest doch etwas seltsam erscheint, dass sie nun auch noch die wertvollen Schwermetalle zurückgewinnen wollen, anstatt sie billig im Straßenbau zu vergraben. Genau das wurde der voest und anderen ja durch die skandalöse Entschärfung der Recycling Baustoff-Verordnung durch den Umweltminister letztes Jahr ermöglicht…

 

Einerseits hat der durch die Novellierung der RBV erlaubt, dass die Hochofen-Schlacke mit mehr Schadstoffen noch einfacher verbaut werden darf. Dadurch erspart sich die Stahlindustrie die bisherigen Recyclingkosten. Und nun forscht die voest aber doch an Verfahren, die Metalle aus der Schlacke rückzugewinnen und so erst wieder zu profitieren.

 

Das ist eigentlich der richtige, und gute Weg! Möge nur ganz wenig Schwermetallschlacke in Österreichs Straßen verbaut werden! Jedes Kilo Schlacke ist eines zu viel!

 

Unserer Meinung nach findet durch die RBV nämlich kein nachhaltiges Recycling statt!!

 

Die voest kommt jetzt aber selbst auf besser nachhaltigere Wege, als sie durch den Umweltminister erdacht und erlaubt wurden!

 

Euer Kolibri!

 

 

Link zum Artikel: http://www.neue.at/wirtschaft/2017/01/24/millionenschwerer-staub.neue

© 2020 kolibri.BIO - Kolibri isst wirklich bio! | Impressum

Log in with your credentials

Forgot your details?