Monsanto soll Glyphosat–Studien gefälscht haben

Monsanto soll Glyphosat–Studien gefälscht haben

Glyphosat ist der weltweit am meisten verwendete Unkrautvernichter. Es gilt als umstritten, weil sich im Zuge der Verwendung vermehrt Hinweise gesammelt haben, dass die Substanz Mensch und Tier schaden könnte. Außerdem steht Glyphosat unter dem Verdacht krebserregend zu sein.

Ende dieses Jahres läuft die Zulassung für das umstrittene Pestizid aus. Bis dahin muss von den EU-Staaten festgelegt werden, ob das Mittel in Zukunft noch verwendet werden darf oder nicht.

Nun wurde eine Studie der EU-Chemikalienagentur Echa vorgelegt, aus der hervorgeht, dass Glyphosat nicht krebserregend und für die Verwendung geeignet sei. Parallel dazu gelang die Firma Monsanto in den USA unter den Verdacht, Studien beeinflusst zu haben.

Monsanto, der weltweit größte Glyphosat-Hersteller, soll laut einem Artikel aus der „New York Times“ bereits in der Vergangenheit Einfluss auf Wissenschaftler und die amerikanische Umweltbehörde EPA genommen haben. Die Firma habe außerdem selbst die meisten Studien in Auftrag gegeben, die für eine Verwendung von Glyphosat sprechen.

Neben der europäischen gibt es aber auch zahlreiche andere Studien, die zu gegenteiligen Ergebnissen kommen. Welche Seite endgültig Recht hat, kann man daher nicht sagen.

Wir werden das Thema weiter beobachten!

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