Schwermetalle in unserem Essen

Schwermetalle in unserem Essen

Wie wir in den letzten Monaten oft berichtet haben, wurde durch die Novellierung der Recycling Baustoff-Verordnung, der Verwendung von schwermetallhaltiger Schlacke im Straßenbau Tür und Tor geöffnet.

Wir befürchten, dass durch Regen und durch den Kontakt mit dem Grundwasser die Schwermetalle in der Schlacke ausgewaschen werden und so über das Wasser von Pflanzen, Tieren und Menschen aufgenommen werden. Doch was verursachen eigentlich zu hohe Anteile von Schwermetallen in unserem Essen?

Wie ihr wisst, haben wir selbst Untersuchungen vorgenommen und dabei eindeutig gezeigt, dass Pflanzen, die in der Nähe von Schlacke wachsen, das Schwermetall in sich aufnehmen!!

Wir wollen euch nun in einer Serie von 3 Blogs die wichtigsten Schwermetalle, die vermehrt in Hochofen-Schlacke vorkommen, vorstellen.

Blei

Blei wird vor allem von Kindern in hoher Konzentration aus dem Magen-Darm-Trakt in den Körper aufgenommen und anschließend über das Blut in zahlreiche Organe transportiert. Der größte Teil (ca. 90%) des aufgenommenen Bleis lagert sich in Knochen und Zähnen ab. Daneben sind  das Nervensystem, die Nieren und die Leber ebenfalls besonders betroffen.

Blei kann vom menschlichen Körper nur langsam abgebaut werden. Die toxische Wirkung zeigt sich vor allem durch die Verminderung von Lern- und Gedächtnisleistungen, Erhöhung der Hörschwelle, Blutarmut, Nierenfunktionsstörungen und Blutdruckanstieg.

Cadmium

Cadmium wird ebenfalls im Magen-Darm-Trakt aufgenommen und lagert sich zum größten Teil in den Nieren ab (aber auch in anderen Organen wie Leber, Schilddrüsen uns Speicheldrüsen).

Cadmium reichert sich im Körper an, Hauptspeicherorgan sind dabei die Nieren. Anzeichen einer Cadmiumvergiftung sind Störungen der Nierenfunktion.

Quecksilber

Quecksilber wird vor allem in Form von organischen Quecksilber-Verbindungen aufgenommen. Diese werden im Magen-Darm-Trakt fast vollständig aufgenommen und gelangen über das Blut in den Körper, wo sie vor allem das Nervensystem angreifen.

Quecksilber ist für Säuglinge und Kinder besonders giftig, da das zentrale Nervensystem, Hauptzielorgan der Quecksilber-Verbindungen, eine wichtige Rolle in der Entwicklung spielt. Quecksilber kann schon von Säuglingen im Mutterleib aufgenommen werden. Zeichen einer Schädigung sind bei Kindern Entwicklungs- und Verhaltensstörungen, bei Erwachsenen Missempfindungen an der Haut.

Fortsetzung folgt!

Euer Kolibri

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